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No joke – oder etwa doch?


Kaum zu glauben, mit welch dilettantischer Chuzpe Haken gesetzt werden. Jüngster Tatort: Reußenstein. Wenn handwerkliches Unvermögen sich mit blindem Aktivismus paart, wird es am Berg gefährlich. „Grob fahrlässig“ ist für diesen Murks untertrieben, „vorsätzlich“ trifft es wohl besser – beide Haken wurden zwischenzeitlich entfernt.

Was ist falsch?

– die Bohrloch- bzw. Setztiefe ist nicht ausreichend, eine auftretende Hebelwirkung kann zum Versagen des Hakens führen.

– die Platzierung wurde generell schlecht gewählt, auch beim „korrekten“ Einhängen der Öse droht eine Knickbelastung des Karabiners. Ergo: selbst bei ausreichender Bohrlochtiefe droht an dieser Stelle ein Karabinerbruch.

– Gefahr des versehentlichen „pseudo Einhängens“, damit einhergehend ebenfalls Karabiner-Bruch durch Knickbelastung. 

– der verwendete Mörtel/Klebstoff hat nicht abgebunden, Ausbruch/Auszug des Hakens bei Belastung.

Also: Seid wachsam, eine gesunde Portion Misstrauen sichert euer Überleben.

Dem unbekannten Verursacher legen wir dringend einen Hakensetzkurs unter fachlicher Anleitung nahe. Und vor weiteren Anschlägen zusätzlich die Kontaktaufnahme mit dem/den AKN(s).

Text & Foto: Ronald Nordmann

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„Wegebauaktion/Befestigung von Trittspuren“ des AKN Lenninger Alb – Schwarze Wand & Kesselwand, am Sa. 13.11.2021

Wegebauaktion des AKN Lenninger Alb – Schwarze Wand & Kesselwand, am Samstag 13.11.2021, Treffpunkt Parkplatz Kreißler (oberhalb der Kesselwand), 10 Uhr


Ziel ist es, die vorhandenen, teilweise sehr mitgenommenen, Trittspuren auszubessern und kaputte Stufen zu erneuern. Dabei können Kletternde jeden Niveaus – also auch im Wegebau bisher unerfahrene Personen – gute Dienste für das Klettergebiet leisten. Bei der Aktion wird unter sachkundiger Anleitung gezeigt, wie Wege möglichst optimal und sicher, sowie gleichzeitig naturnah angelegt werden. Mitzubringen sind in jedem Fall Arbeitskleidung, ein evtl. Regenschutz und Vesper. Wer hat, der bringt bitte Pickel, Schaufel, Spaten, Vorschlaghammer und/oder Wiedehopfhaue mit. Wer sicher kommt, kann sich wegen dem Werkzeug mit dem AKN abstimmen. Für Spezialgerät wie Kettensäge, Flex u.ä. ist gesorgt. Wenn viele mithelfen, können wir unter Umständen im Anschluss noch eine Tour zur Entspannung klettern. Für das abschließende Wegebaugetränk ist gesorgt.  Wir sehen uns hoffentlich zahlreich! Um eine Anmeldung beim AKN wird gebeten (Email an ronald@akn-lenningeralb.de).Bei ungeeigneter Witterung erfolgt ggf. eine kurzfristige Absage, d.h. bitte am Freitagabend vor der Aktion Emails checken bzw. hier nochmals reinschauen.

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Aktuelle Situation

Dass die Coronapandemie von Beginn an auch an unseren heimischen Felsen wütet, wird einem spätestens bei einem Wochenendbesuch an der Kesselwand bewusst. Dabei sind überfüllte Felsen und Parkplätze nicht die einzigen negativen Begleiterscheinungen.

Die IGs der umliegenden Klettergebiete berichten von massiven Problemen durch die Missachtung von Felssperrungen (siehe: IG-Klettern Donautal und IG-Klettern Frankenjura).

Auch an den Felsen, die durch den AKN Lenninger Tal betreut werden, gab es in letzter Zeit immer wieder Probleme.

Um unnötigen Stress zu vermeiden, achtet deshalb bitte auf folgende Punkte:

  • Gesperrte Felsen sind Tabu
  • Parkt auf offiziellen Parkplätzen
  • Meidet überfüllte Felsen
  • Nehmt alles wieder mit – No Footsteps
  • Finger weg von Nist- und Brutplätzen, ansonsten droht Ärger mit dem privaten und behördlichen Naturschutz. Dies kann schlimmstenfalls zu einer dauerhaften Felssperrung führen

Sollten Euch andere auffallen, die sich an diese Spielregeln nicht halten, weist sie in einem freundlichen Gespräch einfach darauf hin.

In diesem Sinne, passt auf Euch auf und bleibt gesund!

AKN Lenninger Alb